Geht das als Handgepäck durch?

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Nichts ist nerviger, als wenn du bei der Sicherheitskontrolle im Flughafen aufgehalten wirst und dein Handgepäck-Koffer durchsucht wird. Die Schlange hinter dir wird langsam ärgerlich und du wünschst dir, du hättest dir vorher überlegt, was du in dein Handgepäck packst. Richtig, beim Handgepäck kommt es nicht nur auf die Größe an, sondern auch auf den Inhalt.

Um dir diese Peinlichkeiten zu ersparen, möchten wir dir hier ein paar Tipps und Informationen zum Thema Handgepäck geben, die dir sicher auch beim Finden des richtigen Koffers helfen.

Falls du noch unsicher bist, ob es lieber ein Koffer oder Rucksack sein soll, schau mal hier in diesem Artikel vorbei. Dort machen wir eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile beider Packstücke.

Handgepäck Koffer

Bestimmungen der Airlines beachten

Sicherheitshalber solltest du dich bei der Airline informieren, mit der du fliegst. Ab und an haben die Airlines unterschiedliche Voraussetzungen, was das Handgepäck betrifft. Es gibt jedoch auch ein paar generelle Bestimmungen. So darf pro Passagier nur ein Handgepäck mit ins Flugzeug genommen werden. Wenn du salopp mit Mantel über dem Arm und einer Laptoptasche ins Flugzeug schlendern möchtest, könntest du vom Personal aufgehalten werden.

Gute Fluggesellschaften akzeptieren in der Regel ein Handgepäck plus einem kleinen persönlichen Gegenstand, aber besser wäre, du ziehst den Mantel an. Kleinkinder leben von der goldenen Regel der Ausnahme. Diese dürfen zusätzlich zu ihrem Handgepäck noch einen weiteren Gegenstand mit in die Kabine nehmen, zum Beispiel ein Kuscheltier oder sogar einen eigenen Kindersitz. Achtung: Diesen Sitz musst du wahrscheinlich vorher anmelden. Im Übrigen ist die Bestimmung bezüglich des Handgepäcks nicht nur von der Airline, sondern auch vom Zielland abhängig.

Größe und Gewicht sind ausschlaggebend

In der Regel akzeptieren die Airlines ein Handgepäck, das zwischen fünf und zehn Kilogramm wiegt. Bei teureren Airlines darf das Handgepäck manchmal sogar auf zwei Taschen aufgeteilt werden, solange das Gewicht nicht überschritten wird. Bei der Größe gibt es ebenfalls viele Unterschiede. Im Allgemeinen bist du auf der sicheren Seite, wenn dein Handgepäck nicht größer als 50 x 25 x 20 Zentimeter ist.

Der Inhalt kann kontrolliert werden

Ein Handgepäck geht mit dir zusammen durch die Sicherheitskontrolle und dessen Inhalt wird gescannt. Das verdeutlicht, dass du aufpassen musst, was du in das Handgepäck packst. So dürfen seit 2006 Flüssigkeiten nur nach strengen Vorschriften mit ins Handgepäck.

Jede Person darf nur eine Flüssigkeit mit höchstens 100 Milliliter mitnehmen. Diese Flüssigkeit muss in einem durchsichtigen Behälter gelagert sein und dieser Behälter wiederum muss in eine Plastiktüte. Zu den Flüssigkeiten zählen übrigens auch Cremes und Gels.

Medikamente hingegen dürfen mit ins Handgepäck. Allerdings werden in speziellen Fällen ärztliche Bescheinigungen verlangt. Du bist demnach immer auf der sicheren Seite, wenn du dir von deinem Arzt eine solche Bescheinigung ausstellen lässt. Babynahrung darf immer im ausreichenden Maß mit an Board. Hier musst du keine Angst haben, dass dein Kind hungert.

Noch ein Tipp

Obwohl die Größe und das Gewicht vom Handgepäck ausschlaggebend ist, darf jede Gepäckvariante mit genommen werden. Du kannst demnach frei wählen zwischen einem kleinen Koffer, einer Handtasche oder einem Rucksack. Die Mitnahme von Handys, Tablets und Laptops stellt ebenfalls kein Problem dar.

Für im Duty-Free Shop gekaufte Flüssigkeiten gilt die oben genannte Regel nicht. Allerdings solltest du beachten, dass die Flüssigkeiten in einer verschlossenen Tüte sind und der Kassenzettel mit abgeheftet wurde. Des Weiteren darfst du den verschlossenen Beutel erst am Zielort öffnen.

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