Warum die Mosel ein Paradies für Radfahrer ist

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Viele fahren zum Radfahren an den Gardasee. Diese Sportler fahren mit der größten Begeisterung rund um den See, auf die Berge und wieder hinunter. Höchstwahrscheinlich mag das Wetter dort ausschlaggebend sein, weshalb viele diesen Urlaubsort wählen.

Aber: Auch in Deutschland gibt es ein Paradies für Radfahrer und zwar die Mosel. Woran das liegt, möchten wir Dir natürlich verraten.

Drei Länder – unbegrenzte Wege

Das Moselgebiet umfasst drei Länder: Deutschland, Frankreich und Luxemburg. Und ebenso umfangreich sind die Radwege, denn Du kannst Dich auf über 1000 Kilometer austoben. Hierbei gibt es schöne Wege, die eben verlaufen und sich aus diesem Grund für die gesamte Familie eignen. Alternativ kannst Du Streckenabschnitte wählen, die Steigungen enthalten. Mehr Informationen findest du auf dieser Seite.

Für jeden Geschmack ist hier etwas dabei. Diese Aussage trifft auch den Nagel auf den Kopf, wenn es um die Landschaft geht. Du findest an der Mosel alles: Naturschutzgebiete, Brücken, Kultur, Geschichtliches und natürlich auch Luxus in Form von Thermen. Und wenn Du möchtest, kannst Du die Mosel mit der Saar verbinden: Du könntest in Saarbrücken starten, zur berühmten Saarschleife radeln und Dir dann die Stadt Trier ansehen. In Mehringen läuft Dir die bekannte Villa Rustica über den Weg, ehe Du irgendwann mal in Koblenz ankommst.

Hier treffen sich Mosel und Rhein und Du kannst in aller Ruhe die Festung Ehrenbreitstein besichtigen. Überhaupt gibt es an der Mosel einiges an Sehenswürdigkeiten: Archäologiepark Martberg, Brückentor in Traben-Trarbach und viele Burgen. Kulturbegeisterte könnten dem Budda-Museum einen Besuch abstatten. Wie Du siehst, eignet sich die Mosel für jeden als Urlaubsziel und nicht umsonst ist der Saar-Mosel-Radweg einer der beliebtesten in Deutschland.

Mosel Radweg

Spezielle Übernachtungsmöglichkeiten an der Mosel

Hotels und Pensionen haben sich entlang der Mosel den Radfahrern angepasst. Daher findest Du hier spezielle Unterkünfte mit Garagen für Fahrräder, Werkzeug und Trocknungsmöglichkeiten für Kleidung und Ausrüstung. Selbstverständlich erhältst Du dort auch detaillierte Auskünfte über das bevorstehende Wetter und alle Schiffsverbindungen.

Solltest Du nicht mit dem Fahrrad anreisen, so kannst Du Dir bei vielen Hotels und Pensionen ein Fahrrad ausleihen – notfalls sogar mit Fahrradanhänger für Kinder. Du bist mit einem E-Bike unterwegs? Dann findest Du überall an der Mosel Stationen, an denen Du Dein E-Bike aufladen kannst.

Schiff und Rad vereinen

Jeder Sportler benötigt mal eine Auszeit. Diese darfst Du Dir auch im Urlaub an der Mosel nehmen. Nutze doch einfach für die nächste Etappe das Schiff und radle dann erholt weiter. Vom Schiff aus kannst Du die Natur noch besser genießen, da sich Deine Sichtweise im wahrsten Sinne des Wortes ändert.

Und sollte Dir während der Schifffahrt eine Sehenswürdigkeit auffallen, so kannst Du natürlich nach dem Aussteigen mit dem Fahrrad dorthin fahren. Das Schiff ist im Übrigen eine sinnvolle Fortbewegungsart, wenn Du nach einer ausgelassenen Weinprobe Dein Fahrrad lieber stehen lassen möchtest.

Autofreie Tage an der Mosel

Wie beliebt Radfahrer an der Mosel sind, zeigt die Veranstaltung mit dem Namen Happy Mosel. Diese Veranstaltung findet am ersten Sonntag nach Pfingsten statt. Hierbei werden jährlich wechselnde Abschnitte der Bundesstraße für Autos gesperrt, die sodann nur den Radfahrern zur Verfügung stehen.  Beispiel: 85 Kilometer zwischen Pünderich und Winningen.

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